3. Februar 2012

Strafarbeit

Bevor ich das nächste Mal eine Auftragsarbeit zusage, schaue ich mir lieber erst das zu verarbeitende Material an.

Als mich mein Kollege vor 2 Wochen fragte, ob ich für ihn einen Schal stricken würde, habe natürlich zugesagt. So ein Schal ist an sich ja schnell und nebenbei gestrickt.

Anders dieser Sondermüll aus Mikrofaser, der wohl gerade in Mode zu sein scheint, denn überall bekommt man diese gräßliche Pomponwolle hinterher geschmissen.

Aus Perles Plauderstunde


Noch zwei (von 10) Knäuel und ich habe es endlich hinter mir.*grummel*

Ich hätte diese Wolle maximal zu einem Badewannenvorleger verarbeitet, würde mir ein solches Ungetüm aber doch niemals um den Hals wickeln. Unfassbar....

Kommentare:

Ringeldings hat gesagt…

Wie lang soll denn der werden?
Zehn Knäuel? Also - wenn ich dieses Zeug auch sowieso schon scheußlich fand, die Lauflänge ist ja wohl ebenfalls indiskutabel, gar nicht zu reden vom (geschätzten) Gewicht des fertigen Stückes - Puuhh
Liebe Grüße - Anke

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Das Muster und die Farben gefallen mir -- aber Polyester um den Hals, nee, das muss echt nicht sein. Aber wenn's den "Kunden" glücklich macht...

So long,
Corinna

Perle hat gesagt…

@Anke:
Das Ding ist zwei Meter lang geworden und steif wie ein Brett. Wie gesagt, als Badezimmerteppich wäre es o.k. :-)

@Corinna:
Die Farben gefallen mir auch. Die würden sogar glatt in unser Bad passen. ;-)

Bea hat gesagt…

Hi!
Was hat der Kollege gesagt?
Will er das "Ding" wirklich tragen?
Ich bewundere dein Durchhaltevermögen! Ich hätte nach zwei Knäule aufgegeben (es im Ofen verbrannt...)
Liebe Grüße
Bea

Perle hat gesagt…

@Bea:
Kollegenmama war begeistert und meinte, ich solle damit in Serie gehen.
Neneee, damit bekäme ich höchstens serienweise Wutanfälle.