5. Juli 2011

Voll nett

Nachdem ich neulich über dieLesebrille berichtete, stellte sich ziemlich schnell im Alltag heraus, dass die gemeine Lesebrille an sich, die grazil auf meiner Nasenspitze balanciert, schlicht und ergreifen nicht für mich geschaffen ist.

Am Arbeitsplatz war der obere Rand der Lesebrille ständig im Weg und ich konnte entweder nur einen kleinen Teil des vor mir liegenden Arbeitsblattes wirklich scharf erkennen oder einen kleinen Bereich auf dem vor mir befindlichen Desktop.
Komplette DIN-A4-Seiten mit einem Blick zu erfassen war gar nicht mehr möglich.

Was war ich also begeistert, als ich bei dem Optiker meines Vertrauens mit meinem Problem vorstellig wurde und der mir - ohne mit der Wimper zu zucken - die Brille samt Herstellung neuer Gläser in ein anderes stabileres und perlentauglicheres Modell umtauschte, welches man sich bei Nichtgebrauch einfach in die Haare schieben kann.




Erst kauft die doofe Kundin (also ich) ein Modell ihrer Wahl, die Gläser werden extra für sie angefertigt, und dann kommt die doofe Nuss nach 5 Wochen wieder und möchte eine neue Brille.
Für die hat Frau Perle dann auch keinen Pfennig dazu gezahlt. Ist das nicht nett?

Für mich also auch fortan nur noch: Brille? Fielmann...

Kommentare:

Hans hat gesagt…

Schleichwerbung! :-)
Warum sind momentan nur immer diese Brillen mit den dicken Rändern so trendy? Oder bin ich out mit meiner Randlosen? :-)

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Sehr schick, das Teil! Ich warte derweil auf Retro-Brillen -- nämlich die mit dem schmalen Goldrand. So wie meine halt, die auch mal modern war.

...

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Vor 26 Jahren.

So long,
Corinna

Perle hat gesagt…

@Hans: Der genaue Beobachter hätte bemerkt, dass diese Lesebrille genauso aussieht wie meine heißgeliebte Sonnenbrille, die ich seit nunmehr 11 Jahren auf der Nase trage. Ich mag Hornbrillen einfach deshalb so besonders gerne, weil sie keine Nasenbügel haben, die sich ständig in langen Haaren verhaken, wenn man sie nach oben geschoben hat und außerdem hinterlassen diese dicken fetten Gestelle keine fiesen Abdrücke auf zarten Nasenflügeln.
Vielleicht ist das der Grund für ihre tatsächliche Beliebtheit.

@Frau Mahlzahn:
Das Goldrandmodel hatte ich vor 20 Jahren auch einmal - in Tropfenform.

Bea W. hat gesagt…

Die sieht wirklich gut aus!

Ich kaufe schon seit vielen Jahren alle meine Brillen bei Fielmann. Meine neueste Errungenschaft ist auch so eine "Hornbrille", allerdings habe ich eine Himmelfahrtsnase und deshalb rutscht die immer runter. (Die Brille, nicht die Nase!) Muss ich wohl oder übel meine Nasenbügelbrillen tragen, ;(

Ringeldings hat gesagt…

Voll nett - nicht nur der Optiker, auch die Frau Perle - wenn ich mich erinnere, wie BÖÖÖSSSEEE du uns durch die damalige Brille ange*** hast, dann sieht das hier doch viiieeelll besser aus !!!
Liebe Grüße - Anke

Volker hat gesagt…

Getz mal so als Mann gesprochen: Wenn ich durch die durchaus sehr schicke und auch äußerst gut stehende Brille (ohne Übertreibung, jawoll!) blicke, entdecke ich unheimlich schöne Augen.
So, musste doch auch mal gesagt werden.
LG
Volker

Hans hat gesagt…

Na das ist mal eine Erklärung, die ich gut verstehen kann. Nase und Haare sind der Grund. Ganz praktische Gründe also. Wie soll ich als Kerl da auch drauf kommen... :-)

Perle hat gesagt…

@Anke: Ich gucke so gut wie nieee böse. Und schon gar nicht auf die treue Leserschar. :-)

@Volker: Huch... Danke!

@Hans: Siehste woll? :-D
Frau kann auch praktisch denken.

thecoyote hat gesagt…

Perlchen kann gar nicht böse gucken. Ich werde immer nur angestrahlt.