11. März 2011

Warum ist es so still bei Frau Perle?

Nun, die Antwort ist derzeit einfach.
Ich lese....

Ich habe in Tess Gerritsen eine neue Thriller-Autorin entdeckt, die, da sie selbst ausgebildete Ärztin ist, ihre Kriminalfälle noch viel detaillierter und blutrünstiger beschreibt als die von mir verehrte Patricia Cornwell.

Das zuletzt gelesene Buch "Die Chirurgin" konnte ich gar nicht aus den Fingern legen, hingerissen zwischen Ekel, Entsetzen und grandioser Spannung, während Frau Gerritsen unglaublich bildhaft beschreibt, was ihr wahnsinniger Serienmörder seinen Opfern antut.

Aktuell lese ich, sozusagen zur Erholung, die Schullektüre "Tote Mädchen lügen nicht" meines Jüngsten. Wobei mich allerdings leichte Zweifel beschleichen, ob dieses Buch eine "Erholung" wird, denn auch dieses Werk kann ich inzwischen schon wieder gar nicht zur Seite legen, so sehr interessiert es mich, wodurch die 13 Empfänger ihrer Abschiedspost den Tod von Hannah Baker verschuldet haben sollen.

Kommentare:

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Ui, Tess Gerritsen. Habe ich auch mal eine Weile gelesen, dann aber beschlossen, dass ich diese detaillierte Gewaltschilderungen nicht brauche. Cool finde ich aber, dass Tess Gerritsen für alle Anfragen etc. sehr offen ist -- so habe ich mir mal von ihr erklären lassen, warum gerade Frauen solche Bücher lesen, in denen der derartige Verbrechen geschildert werden. Schau mal auf ihrer Homepage, die ist sehr klass.

So long,
Corinna

Perle hat gesagt…

@Frau Mahlzahn:
Danke für den Tipp.
Und warum lesen gerade Frauen so gerne solche Bücher? Hat sie Dir geantwortet oder finde ich die Antwort auf ihre Homepage?
Die HP werde ich jetzt mal umgehend aufsuchen....

Hans hat gesagt…

Sprechen sich die Schulen ab?? "Tote Mädchen lügen nicht" wird auch gerade am Gymnasium unserer "Kleinen" durch genommen. :-) Danach (nach dem durchlesen) muss sie ein Referat halten.

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Sie hat mir persönlich auf meine E-Mail geantwortet und sinngemäß argumentiert, dass das Konzept solch brutaler Gewalt gegen Frauen immer irgendwie präsent ist, und sich ihre Leserinnen mit _der_ Protagonistin identifizieren, die sich dann doch gegen den Täter wehren und sich über ihn erheben kann. Frag sie aber mal selber, sie hat das ganz gut argumentiert -- wenngleich ich es trotzdem nicht ganz nachvollziehen kann.

Krass war übrigens, dass ihr im Gästebuch ein Schüler schrieb, dass er einen ihrer Täter so klass' fände... Uaaaaah. Das muss man ja nun mal auch bedenken, dass auch kranke Gestalten solche Bücher in die Finger bekommen können...

So long,
Corinna