3. Februar 2011

Must Have für Hundebesitzer und solche, die es mal werden wollen

Bevor wir uns unsere süße schwarze Schlaftablette zugelegt haben, hatte ich natürlich Unmengen an Fachliteratur über Hundeerziehung, Fellpflege und den vom Züchter empfohlenen, vom Tibet-Terrier-Papst höchstselbst geschriebenen Ratgeber, gekauft, gelesen und in die Ecke gepfeffert.
In aller Regel sind Ratgeber für Hundebesitzer ebenso dröge geschrieben wir eine Abhandlung über Quantenphysik. Nix für Perlen.
Ziemlich kurz nach dem Einzug des weltsüßesten Hundewelpen in unseren Haushalt bin ich aber über das Buch "Braver Hund" von Katharina von der Leyen gestolpert, welches mir eigentlich nur aufgrund seiner liebevoll-lustigen Illustrationen ins Auge gesprungen ist und siehe da...
Ich hatte den besten Ratgeber aller Zeiten in der Hand, alle Ratschläge von Frau von der Leyen in die Tat umsetzen können und im Handumdrehen einen vorzeigbaren Familienhund.

Natürlich musste ich mir ein halbes Jahr später auch noch das Buch "Stadthunde" zulegen, worin sie herrlich humorvoll beschreibt, welche Rasse in welcher Wohnung eigentlich überhaupt für wen geeignet ist und was ein Hund heutzutage in der Stadt können muss, bzw. wie er sich zu benehmen hat und wie man Hund dazu bekommt, genau dieses Verhalten an den Tag zu legen.

So gesehen hätte ich mir eigentlich "Stadthunde" vor "Braver Hund" kaufen müssen. Das hätte aber bei der Rassewahl keinen großen Unterschied gemacht, denn warum wir uns für einen Tibeter entschieden haben, ist eine ganz andere Geschichte, die ich mir für irgendwann später aufhebe.
Mit den beiden Büchern hat man jedenfalls erst einmal alles an Grundausstattung, was man an Wissen im ersten Jahr benötigt. Egal, für welche Rasse man sich entscheidet.

Ein weiteres Must Have ist die Zeitschrift "DOGS", die leider nur alle zwei Monate erscheint.
In dieser Zeitschrift hat die fabelhafte Katharina von der Leyen natürlich auch eine Kolumne, die ich allzu gerne lese.
Außerdem ist die Zeitung ein optischer Hochgenuss mit all den wunderschönen Fotos, Zeichnungen und sonstigen Illustrationen, neben denen die wirklich gut geschriebenen Ratschläge, Berichte und Interviews glänzen.
In der aktuellen Zeitschrift befinden sich übrigens zwei ausgesprochen nette Berichte über die hier noch relativ wenig verbreiteten Hunderassen "Kangal" (Augenzwinker zu Familie Ringeldings) und "Alaskan Malamute".

Kommentare:

Ringeldings hat gesagt…

Kangal? Was Kangal? Nie nich....
Viel zu klein und schmächtig... Kangal? Viel zu gefährlich...
Wenn mich auch einige Verhaltensweisen tatsächlich an Rückzüchtung in Mini-Format erinnern könnten und etwas Rasse-Info uns damals sehr geholfen hat...
Hätte ich keine Kinder und mehr Platz, hätte ich vielleicht auch "Echte", die sind schon klasse...

thecoyote hat gesagt…

Coyoten sind mal wieder völlig unterrepräsentiert. :'(

Nictom hat gesagt…

Mein Chemielehrer aus der Realschule hatte so einen Alaskan Malamute und heute auf dem Weg in die Stadt stand auf der Landstraße einsam und verlassen ein kleiner Kangal an der Straße. Das Auto hinter mit hat jedenfalls angehalten und sich um den Hund gekümmert. Ich habe mir das in meinem Zustand mal nicht zugetraut einen fremden Hund einzufangen.

Dann schon lieber nen Coyoten hinterm Ohr kraulen und ne Steak vor die Schnauze legen ;-)

LG
Nictom

Pieps™ hat gesagt…

Kangal? Viel zu bellig :)

thecoyote hat gesagt…

@Nicci: *treuer Hundeblick*