12. Februar 2011

Härter als das Dschungelcamp...

Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit höre ich das Lokal-Radio.
Was so ein ordentliches Lokal-Radio ist, hat eigentlich auch immer irgendwelche Gewinn-Spiele in petto.
Derzeit klingelt der Olli morgens bis zu viermal an und pro Klingelläuten gibt es einen speziellen Gewinn.
Am vergangen Mittwoch nun konnte man ein Meet And Greet mit Frau Dingens in einer (mir bis dato unbekannten) kleinen Disco namens "Club Ego" am heutigen Samstag gewinnen. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, wer diesen Hauptgewinn eingestrichen hat. Am Dienstag davor wollte auf jeden Fall keiner beim entsprechenden Klingelläuten abheben. :-)
Ich für mich dachte am Mittwochmorgen noch "Mein Gott, wie mutig, Frau Dingens. Ich an Ihrer Stelle würde mich momentan nicht unter das gemeine Volk trauen."

Neugierig, wie ich nun einmal bin, musste ich heute Morgen dann aber doch mal auf die Website dieses Clubs schauen, weil mich einfach interessiert hat, wie die Veranstalter wohl ihren "Promibesuch" vermarkten. (Hatte ich schon einmal erwähnt, dass Neugier mein zweiter Vorname ist?)
Und welche Überraschung....
Frau K. aus B. hat kurzfristig abgesagt. Dafür kommt ...
der Frooooonck.
Na bitte. Das wahre Leben ist halt doch härter als jedes Dschungelcamp.

Mein Fazit:
Ich bin soooo froh, dass ich kein A-Z-Promi bin und sich keine Socke wirklich dafür interessiert, was ich wann und wo zu mir nehme (oder nicht)und wobei ich mitmache (oder eben nicht). So ein Promileben ist eben doch kein Geschenk.
Da gehen der Inox und ich heute doch lieber in die Schraub-BAR nach Bückeburg und genießen dort, ganz unspektakulär, einen dicken Burger mit köstlichen Wedges.

Kommentare:

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Was hat Frau Dingens denn angestellt, dass sie sich nicht unters gemeine Volk trauen sollte -- ich habe keine Ahnung, denn ich habe eben zum ersten Mal überhaupt von ihr gehört. Jetzt bin ich dafür umso neugieriger, *ggg*.

Euch heute abend viel Spaß und guten Appetit!

Slc

Perle hat gesagt…

@Frau Mahlzahn:
Och...In den vergangenen vier Wochen kam man an Frau Knappik kaum vorbei, wenn man irgendeine Zeitung aufgeschlagen oder den Fernseher angeschaltet hat. Sie war eine Kanditatin im RTL Dschungelcamp "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", die von den Zuschauern zu den bislang meisten Dschungelprüfungen gewählt wurde. Falls es Dich irgendwie interessiert, kannst Du ihre Highlights auf Clipfish.de anschauen unter http://www.clipfish.de/special/ich-bin-ein-star/home/

KunstUndGlas hat gesagt…

Oh ja, ganz bestimmt! Promi sein ist wirklich kein Zuckerschlecken, das denke ich mir auch so......
Liebe Grüsse aus Neuseeland
Christine

klingeling hat gesagt…

Dank deiner Plauderstunde hab ich nun endlich den Durchblick ,warum es keinen "Guten Morgen Radio W... mehr gibt(oder auch nicht).
Da kann ich ja lange warten ,das Olli hier mal anruft.
So das haben die von Öffentlich Rechtlichem nun davon, ich steh erst um 7.15 Uhr auf.
Danke liebe Perle.
Liebe Grüße Karola.

Nictom hat gesagt…

Ich glaub ich steh im Wald...
Dschungelcamp, was will man denn damit??? *grusel*

LG
Nictom

thecoyote hat gesagt…

Und wieder einmal zeigt es sich von Vorteil, fernseherlos zu leben. So kann ich mir die Website von Frau Dingens anschauen und denken "oh, die ist hübsch", den Begleittext lesen und denken "oh, da hab ich nichts verpasst" ("... mit einer eigenen Modelinie" - das versuchen sie alle, um damit dann endgültig zu verschwinden)...

Coyote
(locker O- oder gar N-Promi, übrigens)

thecoyote hat gesagt…

Moment!

> Da gehen der Inox und ich heute
> doch lieber in die Schraub-BAR
> nach Bückeburg und genießen
> dort, ganz unspektakulär, einen
> dicken Burger mit köstlichen
> Wedges.

*schmoll* Und ich bleibe wieder ungefüttert.

Perle hat gesagt…

@Coyote:
Wenn es Dich wieder einmal hierher verschlägt, können wir dort gerne zusammen einen Burger verschlingen.
Der sah zwar aus, als sei er in gebrauchtem 10W40 gebadet, war aber ausgesprochen lecker.

thecoyote hat gesagt…

Das wäre dieses Wochenende. Die bestesten Hamburger bisher gibts aber in Münster, in Kamen und vor allem im Coyote Cafe, Viernheim.