18. November 2010

Perles fixe Versuchsküche - pimp my red cabbage

Vorweg angemerkt:
Ich mag eigentlich kein Fertigfutter, schon gar nicht aus der Tüte.
Trotzdem habe ich natürlich für die Momente, in denen ich keine bis wenig Zeit zum Kochen finde, die eine oder andere Tüte im Haus.

Heute musste also mal wieder alles schnell gehen, weshalb es das deutsche Standardgericht Bratwurst mit Kartoffeln und Rotkohl (aus der Tüte) gab.
Um diesen essigstinkenden Rotkohl genießbar zu machen, habe ich bislang den Natron-Trick angewendet.

Heute habe ich aber wieder einmal ganz mutig etwas (für mich) neues ausprobiert.
Ich habe kurzerhand den Rotkohl mit 4 in zwei Eßlöffeln Wasser aufgeweichten Stücken Magenbrot und einem Teelöffel Schmalz verfeinert.

Wow! Das Ergebnis war ein säurearmer, zartcremiger und doch stückiger Rotkohl, der die Geschmacksknospen jubilieren ließ.

Kommentare:

Ringeldings hat gesagt…

Hi,Perle!
Auch ein Trick: 1Glas Rotkohl und 1Glas Apfelmus miteinander aufwärmen, geht schnell und ist etwas süß-lecker. Liebe Grüße - Anke

Irina hat gesagt…

Cool! Wie bist du denn da drauf gekommen?

Perle hat gesagt…

@Anke:
Das hört sich auch lecker an. Aber ich glaube, das werde ich mal mit selbstgemachten Rotkohl versuchen.

@Irina:
Wir haben vor zwei Jahren einmal in einem hiesigen Restaurant mit Zartbitterschokolade und Zimt verfeinerten Rotkohl gegessen, den ich sehr lecker fand.
Als ich heute nachmittag mir dann diese Lebkuchen in den Mund geschoben habe, kam mir die Erinnerung an den Rotkohl aus dem Restaurant und schon war meine Idee mit den weihnachtlich gewürzten Keksen im Rotkohl.
Versuchsküche halt. So einen Tütenrotkohl kann man schließlich kaum schlechter machen und wenn es nichts geworden wäre, hätte ich mich nicht über die vorherige Arbeit des Rotkohlmachens ärgern müssen. ;-)

Bea hat gesagt…

Wann kann ich zum essen kommen?
Sowas leckeres......
LG
Bea