7. November 2010

Kein Bier vor Vier

...ist ja eigentlich eine eiserne Regel.
Aber ein Bier um 12.00 Uhr mittags hatten wir uns nach dem heutigen Marsch echt verdient.
Nach dem Frühstück ging es los.
Am Kaiserhof haben wir noch einmal einen schnellen Blick auf die Karte geworfen, weil Inox und ich ja immer nur die ortskundigen Namen der Wege kennen und nicht die offiziellen Bezeichnungen.
Die Karte am Start schickte uns also mit der Aufgabe los, den Wanderwegen A1/A2 zu folgen. Wie bei einer Schnitzeljagd haben wir den als A1 getarnten "Königsweg" auch gleich in Höhe des Reitstalles gefunden. Jibbieh.



Doof nur, dass die Karte am Kaiserhof lediglich den Portaner Bereich anzeigt, denn sonst hätten wir gesehen, dass der Königsweg gar nicht bis nach Dehme (gehört schon zu Bad Oeynhausen) führt, sondern bereits viel früher mitten im Nichts endet.
So blieb uns also nichts anderes übrig, als uns wieder einmal quer durch den Wald zu hangeln, um auf den Kammweg zu gelangen



- hatten wir uns doch vorgenommen, nicht auf dem Kammweg nach Dehme zu laufen, weil wir auf diesem bei der letzten Wanderung in diese Richtung in den ehemaligen Steinbruch geraten sind.
Wie dem auch sei, anscheinend kamen wir irgenwo hinter dem Steinbruch aus dem Gehölz, denn von dieser Stelle aus war es nur noch ein kurzes Stück auf dem A7-Wanderweg, bis wir endlich an das heutige Tagesziel gelangten, das Gasthaus "Zum Wilden Schmied", die nach dem Brand im vorigen Jahr ihre Pforten am 23.10.10 wieder eröffnet hatten.



Wir waren schon froh, dass wir kurz vor 12.00 Uhr dort ankamen und uns noch in aller Ruhe einen Tisch aussuchen konnten, unter dem sich auch der Hund ein wenig ausruhen durfte, denn keine halbe Stunde später war das Gasthaus zum Bersten voll mit Gästen, was mich für die Betreiber ungemein freut.




Die Karte las sich sehr verheißungsvoll und so ließen Inox und ich uns zur Feier der überlebten Kraxelei eine Weißwurst und ein Altbier schmecken, allein deshalb, weil wir ausgiebig gefrühstückt hatten. Was an die Nachbartische getragen wurde, ließ einem aber auch das Wasser im Munde zusammenlaufen.



Frisch gestärkt machten wir uns eine knappe Stunde später wieder auf den Weg in Richtung Heimat, diesmal über die regulären Wanderwege A7/8 zur Wittekindsburg,



heute mit einem fantastischen Blick auf Vennebeck



und von dort aus über den "Drei-Männer-Weg" - mit oder ohne "A", man weiß es nicht - zurück zum Kaiserhof.


Ein schööööööööner Tag.

Kommentare:

Nictom hat gesagt…

Hui, das klingt nach einer langen ausgedehnten Wanderung. Tobi und ich sind mit Oldman und Brummsel um die Fürwigge-Talsperre spaziert. Bis dann der Coyote anrief und wir uns zu Kaffee und Teilchen mit Himbeer- und Erdbeergeschmack in eckig und anders eckig nach Hause aufgemacht haben. Bei uns war es auch eine tolle Wanderung mit jeder Menge Glück mit dem Wetter. Alles schön trocken geblieben *freu*

LG
Nictom
die noch zwei Stücke Pflaumenkuchen im Gefrierschrank versteckt hält. Frage ist nur, wie lange ich dem widerstehen kann...

thecoyote hat gesagt…

/me möchte auch Pflaumenkuchen.

@Perle: *eine* Weißwurst!?

/me möchte auch Weißwürstchen.

Nictom hat gesagt…

Tja, was soll ich sagen, am Besten versteigere ich die beiden Stücke Pflaumenkuchen was?
Mal sehen, sicherlich gibts auch ne nette Alternative, falls es denn mal hoffentlich bald ein erneutes Treffen gibt :-D

LG
Nictom

thecoyote hat gesagt…

Hier in Münster gibt es die bestesten Brathähnchen der bekannten Gastronomiewelt. *zwinker zwinker*

Perle hat gesagt…

@Naaaa gut. Dann überlasse ich Dir großzügig vorerst die Pflaumenkuchenstücke. Aber nur, wegen der besonderen Umstände. ;-)

@Coyote:
Das waren natürlich zwei Weißwürste. Aber großzügig, wie ich nun einmal bin, habe ich mit dem weltbesten Inox geteilt.

Mit Brathuhn kannst Du mich übrigens jagen. Davon esse ich max. mal die Haut. Sobald ich auf die erste Ader, Sehne, Knorpel, etc. stoße, ist das Hähnchenvergnügen für mich vorbei.