25. April 2010

Pesto für alle

Seit einigen Jahren haben wir das unverschämte Glück, Bärlauch aus dem eigenen Garten ernten zu können.
Daraus kann man ein herrliches Pesto für Fleischgerichte, Salate und natürlich Fisch rühren.

Heute gab es bei uns ein Pesto aus im Morgentau gerupften Bärlauch zu Heilbutt und Salat.

Das Bärlauchpesto habe ich so gerührt:

50 gr Pinienkerne anrösten.
Einen guten Teelöffel grobes Meersalz in einen Mörser geben,
1Bruchstück Parmesan (Größe ungefähr so, dass es auf einen Eßlöffel passt) gebrochen dazugeben,
bestimmt 100 ml natives Olivenöl und 1 Eßl. weißen Balsamico dazugießen
und dann mörsern, was das Zeug hält.
Nach und nach eine gute handvoll frisches Basilikum in die Paste geben und fleißig weiterrühren.
Zu guterletzt ein bis zwei handvoll Bärlauchblätter zermösern.

Mindestens eine Stunde ziehen und lassen und danach einfach nur genießen.

Kommentare:

Frau Mahlzahn hat gesagt…

Das hört sich aber sehr lecker an!

(Ich hab' den Bärlauch, den mir die Nachbarin früher -- als wir noch miteinander sprachen -- immer geschenkt hat, weggeschmissen, das Risiko wollte ich bei der blöden Kuh nun wirklich nicht eingehen, *ggg*).

Aber so eigenen Bärlauch aus dem Garten -- da kann ja gar nix schiefgehen.

So long,
Corinna

Nictom hat gesagt…

Hej, das erinnert mich daran, dass meine Ma auch ihren Bärlauch ernten wollte. Mal schaun, ob Tobi und ich das bei Gelegenheit nach"kochen" werden. Bärlauchpesto ist jedenfalls immer super lecker!

Warum sollte man den Bärlauch wegwerfen? Klar, ist verwechselbar mit den giftigen Schneeglöckchen, aber die riechen beim besten Willen nicht nach Bärlauch, der wiederrum nach Knoblauch duftet. Zur not hätte man jedes einzelne Blatt ja auch "anschneiden" oder reiben können und man wäre sicher gegangen...
Schade, dass Frau Mahlzahn nun sich etwas leckeres hat entgehen lassen.

Einen schönen Wochenstart wünscht
Nictom

Frau Mahlzahn hat gesagt…

****Zur not hätte man jedes einzelne Blatt ja auch "anschneiden" oder reiben können und man wäre sicher gegangen...****

Nee, Du kennst die Nachbarin nicht! Es ist ein Wunder, dass die überhaupt noch lebt...

(Das mit dem Anschneiden wusste ich damals übrigens noch nicht, aber auch so war ich immer reichlich skeptisch, wenn die was gebracht hat -- teilweise brachte die uns Sachen, die sie im Müll gefunden hatte, oder auf schlecht ausgewaschenen Fleischtabletts... Göttin Sei Dank reden wir seit ein paar Jahren nicht mehr, da bleibt mir das erspart.)

So long,
Corinna

P.S.: Heute war grad in der Zeitung ein Artikel über die gerüchlichen Spätfolge von Bärlauch, der Autor des Kommentars wünschte sich händeringend, dass die Küche mal wieder Abstand nähme... Da musste ich sehr lachen.

Perle hat gesagt…

@Frau Mahlzahn:
Solche "wohlmeinenden" Menschen kenne ich auch. Die meinen es zwar gut, aber man möchte aus deren Händen keinesfalls etwas annehmen, geschweige denn, in den Mund stecken.
Da hilft tatsächlich nur eine eigene Bärlauchplantage. ;-)
Der Autor des Zeitungsartikel mag mit Sicherheit auch keinen Knoblauch.
Auch solche Leute soll es geben. ;-)

@Nictom:
Lasst es Euch schmecken. Wie gesagt: Das Zeug schmeckt zu allem (außer Erdbeeren vielleicht)...