28. Februar 2010

Ein Buch aus dem Kilopaket


... habe ich nun durchgelesen, und zwar das "Totenbuch" von Patricia Cornwell.

Das war meines Erachtens mit Abstand das Schlechteste aus ihrer Reihe um Kay Scarpetta.

Während ich die ersten Bücher über die taffe Gerichtspathologin mit Herzbubbern und angenehmem Dauergruselzustand nahezu verschlungen habe, habe ich diesen Roman zwar artig bis zum Ende durchgelesen, aber mehr als einmal ungläubig den Kopf geschüttelt.
Zum Schluss stand ich mit jeder Menge offener Fragen da, deren Auflösungen Frau Cornwell in ihren anfänglichen Werken noch meisterhaft in ihre Geschichten einzuweben vermochte.

Im Totenbuch reist Kay Scarpetta zusammen mit ihrem (in früheren Bänden als verstorben geltenen) Dauerfreund Benton Wesley nach Rom, um zusammen mit der dortigen Polizei den grausamen Mord an einer berühmten amerikanischen Tennisspielerin aufzuklären.

Derweil wird im Wohnort von Kay Scarpetta munter in der gleichen Vorgehensweise weiter gemordert, weswegen sich die Ermittlungen dann, zwar international behandelt, wieder auf Charlston und Umgebung konzentrieren - dem Ort, in dem unsere Ermittlerin inzwischen wohnt.

Rückblickend frage ich mich immer noch, warum eigentlich der als "Sandmann" betitelte Mörder seinen Opfern Sand in die Augenhöhlen füllte, diese mit Sekundenkleber verschloss und ob (und wenn warum) er die abgeschnittenen "Schinkenteile" seiner Opfer tatsächlich grillt und verspeist hat.

Diese Fragen hätte Kay Scarpetta früher geklärt. Dafür erklärt sie jetzt haarklein und bis ins letzte Detail, wie man dem Mörder letztendlich auf die Schliche kommt -den neuen Ermittlungsmethoden sei dank.

Ich gehe jetzt erst einmal neue Hefeschnecken backen. Dabei habe ich mehr Spannung ..
Ob der Hefeteig nun aufgeht oder nicht.

1 Kommentar:

ToWi hat gesagt…

Ich stimme dir da absolut zu.
Leider sind ihre Romane seit einiger Zeit immer schlechter geworden....