12. August 2009

Urlaubsbericht über Fanø im Sommer 2009

In der Nacht zum 25.Juli klingelt um 2.00 Uhr der Wecker.

Juchuuuh!!! Der Urlaub beginnt.

Müde krabbeln wir fünf in den seit Stunden vollgepackten Bulli und beginnen unsere Reise nach Dänemark. Da ich vor Aufregung vor der Abfahrt natürlich kein Auge zu bekommen habe, fährt Jörn tapfer die erste Etappe bis Flensburg, so dass mich ein wundervoller Sonnenaufgang und leere Straßen erwarten, als ich die zweite Etappe übernehme.
Kann das Leben schön sein, wenn man Urlaub hat und die Sonne scheint.
Als wir um 9.00 Uhr an der Fähre in Esbjerg ankommen und die Sonne sich hinter den Regenwolken versteckt, bleibt das Leben aber schön, denn .... ... wir haben Urlaub.

Die Fähre trägt uns bl
itzschnell rüber nach Fanø, so dass wir schon um kurz vor 10 Uhr als erste vor den Toren des Campingplatzes unserer Wahl in Rindby stehen, wo wir superfreundlich vom Platzbesitzer empfangen werden und uns auch sofort einen Stellplatz für die nächsten zwei Wochen aussuchen dürfen. Gesagt, getan.


Routiniert, wie wir mittlerweile im
Aufbau des Vorzeltes sind, steht selbiges innerhalb allerkürzester Zeit und wir können endlich frühstücken.

Weil es kurz darauf zu regnen beginnt (Komisch. Immer, wenn wir nach Dänemark fahren, muss es regnen. Bald bekommen wir ein Einreiseverbot. ;-) ), fahren wir anstatt zum Strand doch erst nach Nordby um erstens Lebensmittel einzukaufen und zweitens das Touristikbüro zu stürmen, um an Informationsmaterial über die Insel zu kommen, damit man weiß, was man an Regentagen so alles anstellen kann, damit sich keiner langweilen muss.


Nord
by ist ein hübsches kleines Städtchen mit noch mehr hübschen kleinen reetgedeckten Häusern, in denen sich ganz häufig hübsche kleine Lädchen befinden.
Hach, ist das Leben schön, wenn man Urlaub hat ... ;-)
Nachdem die ersten zwei Paar Schuhe gekauft sind (eins für mich ;-) und eins für Nils), lockt aber doch unser Strand von Rindby.


Der Himmel ist zwar noch immer bedeckt, aber der Regen hat aufgehört und es ist windig genug, so dass wir die ersten Drachen steigen lassen können.
Nicht nur die Jungs haben ihren Spaß, auch Tamo ist mit Feuereifer dabei.

video


Der nächste Tag erwartet uns zumindest mit Sonne. Es ist zwar nach wie vor zu kühl, um diverse Badehosen oder Bikinis Gassi zu führen, aber immerhin können wir mit kurzen Hosen den breiten Strand und das riesige Kite-Areal erkunden.

Dass man auch auf Fanø mit dem Auto auf den Strand darf, stört uns in diesem Urlaub zum ersten Mal gar nicht, da wir die Vorzüge dieser Erlaubnis zum allerersten Mal zu schätzen kennenlernen.

Was ist das Leben schön, wenn man Urlaub hat und einen frisch gebrühten Kaffee am Strand trinken kann...


Neuer Tag, bedeckter Himmel. Der Fanøratgeber rät zu einem Besuch in Sønderho, einem hübschen klitzekleinen Städtchen am äußersten Zipfel von Fanø. Da wir aber anscheinend die einzigen Frühaufsteher zu sein scheinen und die Museen durch die Bank geschlossen sind, fahren wir wieder zurück und machen Halt am Waldspielplatz und laufen eine Runde durch den Hundewald.
Dieser Waldspielplatz ist schon eine tolle Sache. Wenn man kleine Kinder hat, kann man sich dort den ganzen Tag lang aufhalten. Es erwartet einen eine große "Schutzhütte", unter deren Dach mehrere Feuerstellen aufgebaut sind, so dass man grillen und/oder Stockbrot backen kann oder einfach nur ein ausgiebiges Picknick veranstalten kann, was von mehreren Gruppen unterschiedlichster Nationen auch eifrig genutzt wird.
Was sind die Leute alle schön entspannt, wenn man Urlaub hat.



In diesem Urlaub haben wir außerdem das unverschämte Glück, die Nachbarn von Freunden von uns kennenzulernen, die uns superlieb unter ihre Fittiche nehmen und in die Geheimnisse des Kite-Buggy-Fahrens einweisen und uns außerdem die dazu benötigten Fahrzeuge zur Verfügung stellen, bzw. auch noch zusammen mit den von den Freunden geliehen Blokarts in einem Anhänger durch die Gegend kullern.

An dieser Stelle noch einmal unseren ausdrücklichen Dank dafür. Ihr wart Spitze.



Mit allen sportlich angehauchten Aktivitäten, ausgiebigem Sonnenbaden und Shoppingtouren meinerseits vergehen die 14 Urlaubstage wie im Fluge. Ein tolles Erlebnis jagt das nächste und jeder fällt abends rechtschaffend müde ins Bett.
Hach, was erholt man sich gut, wenn man Urlaub hat.



Schade nur, dass so ein Urlaub immer viel zu schnell vorbei ist.
Aber so bleibt uns wenigstens die Vorfreude auf den nächsten Urlaub, denn - soviel ist sicher - das war mit Sicherheit nicht der letzte auf dieser Insel.

1 Kommentar:

Nictom hat gesagt…

Hachja, das habe ich nun gebraucht. Noch 3 Stunden arbeiten und unser Urlaub beginnt *freu*
Zuhause wartet aber ein Tom, der noch einen neuen Vorderreifen braucht und die zweite Rolle muss noch gepackt werden.
Das ein oder andere muss noch erledigt werden und dann gehts am Sa los gen Süden.
Müssen nur leider am 27. wieder da sein, weil dann Tobis Schachclub von Fr an schacht bis zum Matt...

Melde mich dann die Tage mal wieder ;-)
Aber ansonsten freue ich mich auf unser gemeinsames "Blinddate" hihi.