28. Februar 2012

B.

Ich hatte es ja bereits angekündigt, dass ich ein neues Objekt der Begierde hatte.
Gestern abend ist er endlich fertig geworden, der Bonaparte aus der Serie Seam Spirit.

Ganz besonders toll finde ich die Contiguous-Methode, mit der dieser ultrabequeme Pullover von oben nach unten gestrickt wird.

IMAG0158


Man fängt einfach am Halsausschnitt an, nimmt auf der rechten und linken Seite des Ausschnittes jeweils 2 Maschen entlang der gedachten "Schulternaht" zu, bis man die Schulterkugel erreicht hat, teilt dort das ganze und nimmt nun nur noch für den Ärmel zu.
Und ab dann geht es wie bei einem Raglanpulli weiter.
Supereinfach, wenn man es erst einmal begriffen hat.

Bonaparte

Die patentgestrickten Taschen sitzen gemäß Anleitung strategisch etwas ungünstig. Da bin ich froh, dass meine Hüften nicht zur Fettsteißigkeit neigen. Trotzdem werde ich, sollte ich den Pullover nochmal anfertigen, die Taschen mehr zu vorderen Mitte versetzen. Dann kann man wenigstens ein bis fünf Kuchenstücke mehr essen, ohne dass es weiter auffällt. :-)

Die Mittelnaht ist übrigens nur zu Dekozwecken mit eingestrickt. Hierfür habe ich mehrere Anläufe gebraucht, um zu verstehen, was die Designerin mir mit ihrer Anleitung sagen will und darum fordere ich allein für die einen mittelschweren Tusch ein.

Anleitung: Bonaparte via Ravelry
Wolle: Drops Nepal, Fb. 7139, 65% Wolle, 35% Alpaca,
Nadelstärke 4 + 5
gekauft bei: Lanade

21. Februar 2012

What else?


Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich schon vom Flug über den großen Teich erzählt habe...?

Letzte Woche war ich nämlich zum Fotoshooting mit George. Jawoll!

20. Februar 2012

Grießbrei

Wenn man von Zahnweh geplagt wird, hilft wirklich nur ein schönes Kühlkissen, viel Schlaf und Grießbrei.

Darum wurde soeben für das vom Weisheitszahn befreite Kind ein großer Eimer voll Seelentröster gekocht.

Gute Besserung, mein Kind!

15. Februar 2012

Warum nur

... meinen Friseure, es besser zu wissen als ihre Kundschaft?

Ich mag lange Haare. Lange Haare mag ich besonders auf meinem Kopf, insbesondere so lange Haare, dass man sie noch wickeln, stecken, klemmen oder einfach nur in einem Zopf verstecken kann, wenn frau mal wieder von einem ganz scheußlichen Bad-Hair-Day überfallen wird.

So war ich mir beim letzten Friseurbesuch also bewusst, dass ich mich von fünf bis zehn Zentimetern meiner Gesamtlänge trennen sollte, weil die Spitzen schon wirklich ein wenig sehr strubbelig aussahen, aber spätestens beim Ausruf
"Oh, Frau Perle, Sie haben so wundervolle Naturlocken! Die sollten wir mal ein wenig mehr zur Geltung bringen...",
hätte ich stutzig werden sollen.
Auch mein kurz eingeworfenes "Machen Sie, was Sie für nötig halten, aber die Pracht muss auf jeden Fall noch in meinen heißgeliebten Zopf passen!" hielt die Frau vom Fach nicht davon ab, wieder einmal fröhliche Stufen in mein Haupthaar zu schnibbeln.

Frisch geknetet und quasi luftgetrocknet sah es im Salon ja auch noch sehr adrett aus, was auf meinem Kopf fabriziert worden war. Allein, hier zuhause, komme ich mal wieder nicht mit meinem Haar klar, weil ich im Grunde genommen niemals mit offenem Haar durch die Gegend stolpere, sondern die Haare immer irgendwie aus dem Gesicht haben muss.
So strubbelt bei jedem Versuch, die Haarpracht zu bändigen, was raus, steht ab oder kitzelt an der Nase.

Für das nächste halbe Jahr bekommt mein neuer Friseur also wieder einmal Scherenverbot und darf lediglich für die jugendliche Färbung sorgen, denn wie man die Haare von der "Kunstsonne" küssen lassen kann, das weiß er.

11. Februar 2012

Ein wenig improvisiert

Die sibirische Kälte hat uns fest in den Klauen, deswegen musste wärmere Kleidung her. Und zwar schnell.

Schnell voran kommt man mit kochlöffeldicken Nadeln und fetter Alpakawolle von Drops,
so dass ich ab sofort auf den abendlichen Hunderunden nicht mehr frieren muss.

IMAG0151-1

Weil ich nun aber das Originalmuster nicht besitze und es auch überhaupt nicht einsehe, mir ein komplettes Buch zu kaufen, nur weil ich eine Sache daraus nachmachen möchte, habe ich ein wenig getüftelt, probiert und letztendlich ist ein vorzeigbares Model daraus geworden, wie ich finde, weil der Pulli trotz der unglaublich dicken Wolle noch irgendwie in Form gestrickt ist.
Dieser Pullover ist zwar kein Schlankmacher, dafür aber muckelig warm.

Anleitung: eigene nach Vorlage des Urban Aran via Ravelry
Wolle: Drops Andes, Fb. 0619m, 65% Wolle, 35% Alpaca,
Nadelstärke (normalerweise) 9, in diesem Fall aber 6 + 7
gekauft bei: Lanade

10. Februar 2012

Ommmmmm

Zeugnistag...

Ommmmmmmmmmm....

Papier ist geduldig...

Ommmmmmm.....

Ich bleibe es auch....

Ommmmmm......

7. Februar 2012

Ü30-Party

Woher weiß ich, dass ich mich auf einer Ü30-Party befinde?

Leicht zu erkennen an den Handtaschen, die an tanzenden Frauen auf der Tanzfläche baumeln.
Köstlich...
Habe ich vorher noch nie gesehen.
Der weltbeste Inox und ich haben uns allerdings schon gefragt, wozu man sowas mit in eine Diskothek schleppt und was sich wohl darin befindet.
Vielleicht ein Jahresvorrat Kondome?